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Klarer sehen. Tiefer fühlen. Verbundener handeln.

Willkommen bei den Shownotes zu Mindshift

Hier findest du zu jeder Podcast-Folge kurze Zusammenfassungen, alltagstaugliche Übungen und das passende Handblatt zum Download.

Du kannst die Shownotes einfach nur lesen – oder sie aktiv nutzen: zum Markieren, Nachspüren, Reflektieren. Wenn dich ein Thema sehr berührt, plane dir danach ein bisschen Zeit ein, um runterzufahren und gut für dich zu sorgen.
Mentalisieren heißt, innezuhalten, neugierig zu bleiben und zu entdecken, was in uns und anderen vorgeht.
Lass dich inspirieren – für mehr Gelassenheit, Klarheit und Verbundenheit in deinen Beziehungen.

Episodenbeschreibung
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Begleitmaterial zur Episode

Die Shownotes enthalten vertiefende Impulse und Übungen zur Episode.
Du erhältst sie per E-Mail – transparent und ohne weitere Verpflichtungen.

Kontakt

Deine Daten werden ausschließlich für den Versand der angeforderten Materialien verwendet. Weitere Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.

Key Takeaways
  • Neujahrsstress entsteht oft, wenn äußere Erwartungen stärker sind als die eigenen inneren Rhythmen.

  • Veränderung gelingt nachhaltiger, wenn wir unsere Motive, Ängste und Widerstände mentalisieren.

  • Rückschritte sind kein Scheitern – sie sind oft wertvolle Informationen über Bedürfnisse und Belastungsgrenzen.

  • Selbstmitgefühl wirkt als innerer „Regulator“, der zu realistischen, lebbaren Veränderungen führt.

Mini-Psychoedukation: Warum wir Anfang Januar Überforderung spüren

Viele Menschen starten ins neue Jahr mit einem Idealbild ihrer selbst – eine Art „inneres Plakat“, das verspricht: „Dieses Jahr werde ich endlich…“
Wenn dieses innere Bild zu weit vom tatsächlichen Erleben entfernt ist, entsteht Spannung: Druck, Scham oder das Gefühl, schon „zu spät“ zu sein.

Mentalisieren bedeutet hier:
die inneren Konflikte, Ambivalenzen und Sehnsüchte zu verstehen, statt nur das Verhalten zu beurteilen.
Erst wenn wir erkennen, warum etwas schwerfällt, entsteht Raum für eine Veränderung, die nicht perfektionistisch, sondern tragfähig ist.


Übung der Episode: Der 5-Minuten-Neubeginn

Eine kurze mentale Reset-Übung, ideal für das Ende des Januars – wenn der Enthusiasmus nachlässt.

  1. Ankommen: Setz dich hin, atme bewusst aus.

  2. Inneres Klima spüren: Welche Stimmung begleitet dich gerade? Neutral, müde, angespannt, hoffnungsvoll?

  3. Innere Botschaft erkennen: Frag dich: „Was hätte ich heute gebraucht?“

  4. Kleiner Schritt statt großer Plan: Wähle nur eine Handlung, die dich unterstützt (z. B. 10 Minuten Pause, ein Glas Wasser, ein kurzer Spaziergang, ein realistischer Mini-Schritt Richtung Ziel).

  5. Selbstmitfühlender Abschluss: Sag dir: „Ich darf neu beginnen – auch jetzt.“

Diese Übung ist bewusst klein gehalten, weil nachhaltige Veränderung in Mikro-Schritten entsteht, nicht in Neujahrssprüngen.

Reflexionsfragen für die Hörer:innen
  • Welche Erwartungen an dich selbst haben dich im Januar eher belastet als unterstützt?

  • Welche deiner Vorsätze kamen vielleicht aus einem äußeren Druck – und welche aus echtem inneren Wunsch?

  • Welche Mini-Schritte wären realistisch, freundlich und wirksam für dich?

  • Was wäre ein Anfang, der wirklich zu deinem inneren Rhythmus passt?

Zitat der Episode

„Neu ins Neue heißt nicht: schneller, besser, perfekter.
Neu ins Neue heißt: einen Anfang finden, der mich nicht überholt.“

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